Wohnen für Hilfe

Biete Zimmer - suche Hilfe in Haushalt und Garten

Senioren mangelt es meist nicht an Wohnraum, sondern an Hilfe und Gesellschaft. Wenn sie im Eigenheim oder in einer großen Wohnung leben, sind die Kinderzimmer oft schon lange verwaist. Warum also nicht eine Studentin, Schüler oder einen Lehrling aufnehmen? In den Großstädten und deren Speckgürteln suchen junge Menschen händeringend nach Wohnraum. Sie können wieder Leben in leerstehende Räume bringen und im Garten und Haushalt helfen.

 

Wie funktioniert das Wohnen für Hilfe?

 

Da gibt es ganz unterschiedliche Modelle. Meist gilt: Pro Quadratmeter Wohnraum ist eine Stunde Hilfe im Monat zu leisten. Für ein Zimmer mit 20 m² wären also 20 Stunden Hilfe im Monat fällig. Das können Gartenarbeiten, Hilfe beim Einkaufen, Reinigungsarbeiten usw. sein. Werden weniger Stunden geleistet, als Quadratmeter genutzt, muss für den Rest die vereinbarte Quadratmeter-Miete gezahlt werden. Nebenkosten werden meist separat und je nach Verbrauch berechnet.
Vorteile bringt "Wohnen für Hilfe" für Wohnraum-Anbieter, denen Unterstützung im täglichen Leben ebenso willkommen ist wie ein netter "Untermieter". Studierende profitieren vom günstigen Wohnraum und haben gleich Familienanschluss in der fremden Stadt.

 

Natürlich sollte man sich überlegen, ob man mit einem Menschen aus einer anderen Generation zusammenleben möchte. Beide Seiten profitieren mit Sicherheit, wenn sie Toleranz und Offenheit mitbringen. Die wenigsten Probleme gibt es, wenn mögliche Konfliktpunkte schon im Vorhinein besprochen werden. Das gilt für die Kosten ebenso wie für die Bedingungen der Hilfeleistungen. Es gibt in nahezu allen Großstädten "Wohnen für Hilfe"-Projekte.

Die Organisationen bringen Wohnraum-Geber und -nehmer zusammen und kümmern sich um die Verträge für die Rahmenbedingungen.

Daher ist es sinnvoll,  sich an eine entsprechende Organisation zu wenden: egal ob als Wohnungssuchender oder als Vermieter.

Bundesweit

München

Der Wohnraumanbieter sollte auch einige Voraussetzungen erfüllen. Die Beschaffenheit des Wohnraums muss für junge Menschen und Studierende in jedem Fall geeignet sein.  Wichtig: Wer eine Rundum-Betreuung sucht, für den ist das "Wohnen für Hilfe"-Projekt nicht geeignet. Die Hilfestunden sind zeitlich begrenzt, so dass dem Studenten/der Studentin genügend Freiraum für Studium und
Freizeit bleibt.