Unterstützung der Eltern

Wir alle werden älter. Probleme, die wir in jungen Jahren problemlos und schnell  lösen konnten bringen uns dann aus dem Gleichgewicht. Kleine häusliche Pannen, die noch vor ein paar Jahren nicht der Rede wert war, belasten ältere Menschen stark. Entscheidungen werden hinausgeschoben, einfache Erledigungen verkompliziert und jeder Arbeitsschritt dauert lange. Die Alltagsstruktur darf möglichst nicht gestört werden, sonst geht gar nichts mehr. Es hat noch nichts mit Pflegebedürftigkeit zu tun, wenn Alltagsarbeiten die Eltern belasten, sie eigentlich aber noch ganz rüstig und geistig fit sind.

Hier können Helfer, wie eine Putzkraft, ein Gärtner und ein Fahrdienst die Eltern - und auch Kinder, die sich verantwortlich fühlen - gut entlasten. Die Organisation der Hilfskräfte muss in vielen Fällen von den Kindern übernommen (und vielleich auch bezahlt) werden.

 

Unterstützung im Alltag finden:

  • Die einfachste Suche ist natürlich die im Freundes, oder Bekanntenkreis. Vielleicht hat in der Umgebung schon jemand eine vertrauenswürdige Haushalts- und/oder Gartenhilfe.
  • Es gibt auch Portale, die bei der Organisation helfen können wie beispielsweise:
    www.betreut.de, www.haushelden.de, www.zeitreicher.de
  • Auch Städte und Gemeinden bieten auf ihren Websiten unter "Soziales & Gesundheit" eine Seniorenhilfe an.

Fast alle Menschen möchten zuhause alt werden, vielleicht können wir den Eltern bei der Wunscherfüllung helfen. Sie haben meist auch ihre Kinder in schwierigen Zeiten unterstützt. Das sollte niemand vergessen.

Wenn die Eltern ein großes Haus mit Garten nicht mehr alleine bewirtschaften können, müssen sie trotzdem nicht unbedingt ausziehen. Hilfe und Unterstützung im Alltag lässt sich ganz gut organisieren. Dazu benötigen die Eltern allerdings häufig die Unterstützung ihrer Kinder.