Polnische Pflegekraft – 24 Std. Betreuung

Helfer für Seniorenhaushalte - die Alternative zum Altenheim

Wer eine osteuropäische, umgangssprachlich "polnische" Pflegekraft beschäftigt, muss die Hilfskraft im eigenen Haus unterbringen und ihr freie Kost und Logis gewähren. Wer soviel Privatsphäre miteinander teilt, sollte sich gut verstehen, sonst sind Konflikte vorprogrammiert. Je besser die Deutschkenntnisse einer osteuropäischen Pflegerin sind, desto schneller kann sich eine persönliche Beziehung entwickeln. Eine Frau mittleren Alters mit Lebenserfahrung wird sich wahrscheinlich auch leichter auf die Bedürfnisse von Senioren einstellen, als ein sehr junger Mensch.


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Beschäftigungsmodelle für Betreuungskräfte

Es gibt drei Modelle, nach denen die Betreuungskräfte in Deutschland legal beschäftigt werden können.

  1. Das erste Modell ist die Selbstständigkeit. Das heißt die Betreuungskraft arbeitet freiberuflich für einen festgesetzten Lohn, von dem sie selbst alle Abgaben abführen muss.
  2. Die zweite Möglichkeit beruht auf der Dienstleistungsfreiheit in Europa: Ein Dienstleister im europäischen Ausland schließt einen Vertrag mit der deutschen Familie und schickt die Betreuerin nach Deutschland. So lief es auch bei Susa. Nach Deutschland kam sie über eine Vermittlungsagentur. Hier verdient sie den Mindestlohn, doch die Lohnnebenkosten wie Sozial- und Krankenversicherung werden in der Slowakei abgerechnet. Dadurch bleibt diese Art der Pflege in Deutschland erschwinglich.
  3. Der dritte Weg ist, dass die Familie selbst zum Arbeitgeber wird und eine Betreuungsperson fest einstellt.

Fakten zur „polnischen Pflegekraft“

Als „rumänische oder polnische Pflegekraft“ werden meist Frauen bezeichnet, die aus einem osteuropäischen Land stammen und in Deutschland im Haushalt älterer Menschen leben, um diese zu betreuen oder zu pflegen. Die Betreuungskräfte kommen auch aus Bulgarien, Kroatien, Litauen und anderen osteuropäischen Ländern.

 

Vorteile: Die Eltern möchten auf keinen Fall ihr gewohntes Zuhause aufgeben und in einem Pflegeheim leben, obwohl sie sich nicht mehr ausreichend allein versorgen können. Ihre Familien können jedoch den angemessenen Versorgungs- und Pflegeaufwand zu Hause nicht leisten. Eine Rundum-Versorgung durch deutsche Haushaltshilfen und Betreuerinnen ist aus finanziellen Gründen für viele Familien nicht möglich. Neben der Versorgung des Haushalts und der Unterstützung bei der Grundpflege wünschen sich die alten Eltern, oder ein Elternteil, vor allem Gesellschaft. Sie möchten nachts nicht alleine im Haus sein und tagsüber mit jemanden reden können, der sie eventuell auch fährt und ihnen so soziale Kontakte und Arztbesuche ermöglicht. (24-Stunden-Betreuung). Helferinnen aus osteuropäischen Ländern begegnen älteren Menschen meist mit besonderer Fürsorge und Respekt und sind aufgrund ihres kulturellen Hintergrundes bereit Verantwortung für die älter Generation zu übernehmen.

 

Ältere Menschen haben zwar Betreuungsbedarf, weil sie sich zum Beispiel nicht mehr alleine waschen, anziehen oder zur Toilette gehen können, oder weil sie Hilfe beim Einkaufen und Kochen brauchen. Um sie bei dieser Grundpflege zu unterstützen muss die Betreuungsperson aber nicht zwingend eine ausgebildete Fachkraft sein. In Deutschland können solche Leistungen von Angehörigen, Freunden, Nachbarn, Pflegehilfskräften und Hauswirtschaftskräften übernommen werden. Deshalb ist auch kaum eine Betreuungskraft, die über eine Agentur aus Osteuropa vermittelt wird, tatsächlich eine ausgebildete Pflegekraft.

Tipp: Holen Sie 3 Kostenvoranschläge von unterschiedlichen Agenturen ein. Geben Sie vor, welche Kosten im Angebot enthalten sein sollen. Dazu gehören beispielsweise auch Servicegebühren für die Agentur und Anfahrts-Kosten für die Pflegehilfe.

Die Angebote sollten kostenfrei und unverbindlich sein.


Wichtig: Zusätzlicher Pflegedienst für die Behandlungspflege

Benötigt ein Pflegebedürftiger zu Hause medizinische Behandlungspflege, muss die aber zwingend von einer examinierten Pflegekraft durchgeführt werden. Zu diesen Tätigkeiten gehören beispielsweise Verbände anlegen, Spritzen geben, Blutdruckmessen usw. Auch wenn eine Betreuungskraft aus Polen oder einem anderen osteuropäischen Land Ihre Eltern versorgt, kann es daher nötig sein, dass Sie für die Behandlungspflege einen ambulanten Pflegedienst zusätzlich beauftragen müssen.

Wichtig: Die Behandlungspflege steht jedem Kranken zu und wird normalerweise von der Krankenkasse übernommen.


Kosten der 24 Stunden Betreuung

Wenn die pflegebedürftigen Eltern Zuhause betreut werden - egal ob von den eigenen Kindern, einer deutschen oder ausländischen Pflegekraft - handelt es sich um häusliche Pflege, wenn ein Pflegegrad vorliegt. Der Pflegegrad muss bei der zuständigen Krankenkasse beantragt werden.

Wie hoch die Betreuungskosten sein können und welche Zuschüsse möglich sind, lesen Sie hier >>