Pflegeformen mit Pflegegrad

(langfristige Pflegebedürftigkeit) - Zuständigkeit Pflegekasse

Ob Pflegegeld, 24 Stundenbetreuung, Pflegehilfsmittel oder Wohnumfeld verbessernde Maßnahmen -  diese Leistungen werden nur gewährt,  wenn ein Pflegegrad vorliegt. Hier erfahren Sie, wie Sie einen Pflegegrad beantragen können>>

Pflegemodelle

  • Häusliche Pflege (Pflegegeld, Pflegesachleistung, Kombinationspflege, 24 Stunden-Betreuung)
    Wenn Sie Ihre Eltern oder ein Elternteil im eigenen Zuhause pflegen möchten, wird diese Form der Unterstützung "Häusliche Pflege" genannt. Zur häuslichen Pflege gehört auch die "ambulante Pflege". Immer wenn pflegebedürftige Menschen medizinische, pflegerische und hauswirtschaftliche Versorgung im häuslichen Umfeld erhalten, fällt diese Pflegeform unter den Fachbegriff "häusliche Pflege". Die ambulante Pflege und die Betreuung von Pflegebedürftigen kann sowohl durch einen ambulanten Pflegedienst als auch durch pflegende Angehörige oder durch eine polnische Pflegekraft erfolgen. Ambulante Pflegedienste kommen bei Bedarf mehrmals in der Woche oder mehrmals täglich ins Haus, und helfen den Betroffenen und entlasten seine Angehörigen.
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  • Teilstationäre Tages-/Nachtpflege
    Die teilstationäre Betreuung bietet Betroffenen die Möglichkeit, trotz eines erhöhten Pflegebedarfs weiterhin zu Hause zu wohnen und sich im Rahmen der Nacht- oder Tagespflege in Pflegeeinrichtungen von  professionellem Personal betreuen zu lassen. Auch für berufstätige Angehörige stellt diese Art der Betreuung eine große Entlastung dar.
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  • Vollstationäre Pflege
    Ab Pflegegrad III wird von der Notwendigkeit der vollstationären Betreuung ausgegangen, doch auch Betroffene der unteren Pflegegrade können selbst über die Unterbringung in geeigneten Einrichtungen entscheiden, müssen dann jedoch einen Großteil der Kosten selbst finanzieren.
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  • Pflege bei Verhinderung einer Pflegeperson (Verhinderungspflege)
    Pflegende Angehörige können krank werden oder aus einem anderen Grund für einige Zeit nicht in der Lage sein, die Pflege zu übernehmen.  Die Hauptpflegeperson oder der Pflegebedürftige selbst engagiert in diesem Fall ersatzweise einen ambulanten Pflegedienst oder es springen Verwandte, Freunde oder Nachbarn ein und versorgen den Pflegebedürftigen stellvertretend. Die Verhinderungspflege erstattet die Kosten für diese Leistung.
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  • Kurzzeitpflege
    Die Kurzzeitpflege gehört nicht zu den klassischen Pflegevarianten, sondern stellt eine Ausnahmesituation dar, wenn die Pflege zu Hause vorübergehend nicht möglich ist. Diese Art der Pflege bezieht sich auf zeitlich begrenzte Betreuung  in vollstationären Einrichtungen, beispielsweise in Pflegeheimen oder Krankenhäusern.
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  • Pflegegrad 1 und Entlastungsbeitrag

    Mit dem neuen Pflegegrad 1 genehmigen Pflegekassen seit 2017 körperlich und geistig noch recht beweglichen, geringfügig hilfsbedürftigen Versicherten Pflege- und Betreuungsleistungen, wenn Gutachter eine geringe Beeinträchtigung der Selbständigkeit feststellen. Diese Leistungen werden meist über den Entlastungsbeitrag abgedeckt.
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Mögliche Zuschüsse:

Leistungen, die nicht von der Pflegekasse übernommen werden:

  • Kosten für Unterbringung und Verpflegung bei stationärer Pflege - sogenannte "Hotelkosten"
    (Diese Kosten können teilweise mit dem Entlastungsbeitrag abgedeckt werden).

HINWEIS:  Auf vielen Krankenkassen Webseiten finden Sie Antrags-Formulare zum Download.