Barrierefreies Bad...

...oder barrierearmes Bad? Beides erhält die Selbständigkeit und erleichtert die Pflege

Ein selbständiges Leben im vertrauten Umfeld führen - dieser Wunsch älterer Menschen erfüllt sich nur, wenn die baulichen Voraussetzungen es zulassen. Die wenigsten Häuser und Wohnungen in Deutschland sind bereits barrierearm gestaltet. Die gute Nachricht: Im Badezimmer lassen sich gefährliche Stolperfallen oft mit geringem Aufwand und an einem Tag beseitigen.

Das erleichtert Ihren Eltern die tägliche Körperpflege und verhindert böse Stürze.

Denn im fortgeschrittenen Alter klettert niemand mehr leichtfüßig über den Wannenrand.

Zuschuss sichern:  Liegt ein Pflegegrad vor, wird der Umbau von der Pflegekasse in der Regel mit bis zu 4000 Euro gefördert. Das deckt den Standard-Umbau meist zu 100 Prozent. Hier können Sie ein unverbindliches Angebot anfordern

Der Badumbau muss nicht mit hohen Kosten, Lärm, Schmutz und einer langen Umbauphase verbunden sein. Ein absolut barrierefreies Bad ist in vielen Fällen gar nicht nötig. Barrieren lassen sich auch einfacher und schnell reduzieren: Eine zielgerichtete Teilsanierung, wie der Einbau einer begehbaren Dusche, ist schon an einem Tag umsetzbar. Die Kosten eines Standardumbaus werden von der Pflegekasse (Zuschuss bis 4000 Euro) gedeckt, wenn ein Pflegegrad vorliegt.

Zu empfehlen sind die Teilsanierungsmodule:

  • Badewannentüre
    Mit der Türe in die Wanne - sicher und komfortabel duschen und baden. Der Einbau dauert nur wenige Stunden.
  • Sitzbadewanne mit Türe (Seniorenbadewanne)
    Sitzbadewannen sind für Senioren ideal. Der hohe Sitz ermöglicht einen komfortablen Ein- und Ausstieg. Die Wanne steht frei. Die einzige Verbindung mit dem Raum besteht in einer Silikonabdichtung zur Badezimmerwand. Deshalb lassen sich diese Badewannen wieder relativ einfach entfernen und Sie können sie bei einem Umzug mitnehmen.

Schnell, funktional und zielgerichtet das Bad sanieren -
das können Sie auch als Mieter!



Können Mieter die Wohnung umbauen lassen?

Grundsätzlich ja, wenn die entsprechenden Voraussetzungen gegeben sind, wie beispielsweise eine Pflegebedürftigkeit (Pflegegrad).

Der Vermieter muss zustimmen, wenn der pflegebedürftige Mieter den Umbau selbst übernimmt. Das betrifft zum Beispiel die Verbreiterung der Türen, eine behindertengerechte Nasszelle, Haltegriffe oder eine Notrufeinrichtung.

Reden Sie in jedem Fall vor der geplanten Umbaumaßnahme mit Ihrem Vermieter!

Der Mieter hat gegenüber dem Vermieter grundsätzlich keinen Anspruch auf die Schaffung einer barrierefreien oder altersgerechten Ausstattung der Wohnung. Das heißt: Wenn Sie als Mieter Barrieren in der Wohnung reduzieren möchten, sollten Sie den Umbau selbst in Angriff nehmen. Sie müssen den Umbau auch bezahlen und nach dem Auszug eventuell zurückbauen ( das heißt: den ursprünglichen Zustand wieder herstellen).

Bei einer Pflegebedürftigkeit können für den Umbau die Zuschüsse für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen genutzt werden.

 

Voraussetzung:

Für eine Umbaugenehmigung in privat vermieteten und in Wohnungen von Wohnungsbaugesellschaften sollte der Mieter in einen Pflegegrad eingruppiert sein. Der Umbau muss nachweisbar die häusliche Pflege erleichtern und/oder eine möglichst selbständige Lebensführung des Pflegebedürftigen wiederherstellen.

 

Rechtslage:

Der Vermieter kann seine Zustimmung zu den Umbauten nur dann verweigern, wenn sein Interesse an einem unveränderten Zustand des Gebäudes das Interesse an einer behindertengerechten Nutzung überwiegt. Falls ein Gericht in so einem Fall entscheiden muss, zählen als Kriterien unter anderen die Art und Schwere der Behinderung, die Notwendigkeit der Maßnahme, die Möglichkeit des Rückbaus, mögliche Haftungsrisiken oder die Auswirkungen des Umbaus für die übrigen Mieter.

 

Hinweise:

Sie können sich aber an Spezialisten wenden, die Sie beraten und z. B. den Badumbau für Sie übernehmen.

Auch das Sozialamt kann den behindertengerechten Umbau einer Wohnung fördern – abhängig vom Einkommen des Antragstellers.


So funktioniert es mit dem Badumbau

Fordern Sie über das Formular einen kostenfreien, unverbindlichen Aufmaßtermin an. Vielleicht können Sie Ihre Eltern während des Aufmaßtermines unterstützen.

  • Der Fachbetrieb in Ihrer Region berät Sie oder Ihre Eltern telefonisch und/oder sendet Ihnen ausführliches Infomaterial zu.
  • Voraussetzung für einen altersgerechten Umbau ist in jedem Fall ein Aufmaßtermin im Bad vor Ort. Ein Badberater eines regionalen Fachbetriebes kommt zu einem vorher vereinbarten Termin zu Ihnen, um die örtlichen Gegebenheiten zu prüfen, Sie im Anschluss fachgerecht zu beraten und mit Ihnen gemeinsam die optimale Lösung für Ihr Bad zu finden.
  • Sie erhalten ein unverbindliches Angebot. (Bis zu diesem Punkt entstehen für Sie keine Kosten und Verbindlichkeiten).
  • Sie erteilen den Auftrag.
  • Nach der Auftragserteilung, erhalten Sie eine Auftragsbestätigung.
  • Das benötigte Material wird individuell für Sie bestellt (z.B. die Duschkabine).
  • Sie erhalten einen Termin für den Umbau. (Der Termin wird mit Ihnen persönlich abgestimmt).
  • Der Umbau wird in der Regel innerhalb von einem Tag abgeschlossen sein.
  • Selbstverständlich werden alle Altmaterialien und der Schutt entsorgt.
  • 24 Stunden nach der abgeschlossenen Bad-Teilsanierung (Trocknungsphase) können Sie unbeschwert duschen.

 


Formular: Fordern Sie hier kostenfrei und unverbindlich Informationsmaterial an

Wenn Sie es wünschen, erstellt Ihnen ein Fachbetrieb aus Ihrer Region nach einem persönlichen Beratungstermin in Ihrem Bad vor Ort ein kostenfreies Angebot.

Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.